Aus der Komplexität des Begriffs Design, seiner Interdisziplinarität und der umfassenden Datenmenge ergeben sich für ein Tool, das Designer helfen soll, geeignete Designmethoden zu recherchieren und zu selektieren, primär folgende Anforderungen:
- Die Bedienbarkeit muß trotz der großen Datenmenge erfüllt werden.
- Zusammenhänge sollten im Idealfall auf verschiedene Arten darstellbar sein.
- Unterschiedliche Informationstiefen müssen gegliedert und verknüpft werden.
- Es muß verschiede Selektion und Kategorisierungen zulassen.
- Es muß erweiterbar sein.
- Die Entwicklung und Ausgestaltung muß auf Erkenntnisse, die mittels Designmethoden und Gestaltungsprinzipien gewonnen wurden basieren, da es sich sonst selbst ad absurdum führt.
Die Entwicklung eines solchen Programmes erfordert Kenntnisse aus verschiedenen Bereichen, zum Beispiel. Informatik, Datenvisualisierung, Design, Projektplanung. Die Entwicklung bedingt einen längeren Zeitraum, in Zusammenarbeit mit einem Team.
Da der zeitliche Rahmen meiner Thesis, ein Semester, kurz gesteckt ist, bin ich sehr dankbar, daß mir die Arbeitsgruppe „Mensch-Computer Interaktion“ des Fachbereichs Informatik / Informationswissenschaften der Universität Konstanz (AG MCI) gestattet hat, ihr Datenvisualisierungs-Tool MedioVis, als Basis für mein Methoden-Tool zu verwenden.
Ich werde das Tool mit seinen Funktionen als Ausgangspunkt für die Funktionen meines Methoden-Tools nehmen und es für meine Anforderungen, zumindest konzeptionell, erweitern und das Interface graphisch anpassen (Look’s Like). Meine in Excel angelegte Designmethoden-Datensätze werden prototypisch in MedioVis integriert (Work’s Like).
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